7 Tipps für einen tollen Garten im Sommer

 

Sie kommen nach Hause und all Ihre Sinne werden von einer grünen Oase empfangen: Die Bienen summen, die Rosen duften und laue Abende laden dazu ein, mit einem Cocktail in der Hand den Tag auf einer Liege ausklingen zu lassen. Im Sommer hat der Garten Hochsaison – umso wichtiger ist es, die grüne Oase gut zu pflegen.  Ich habe für Sie ein paar Tipps, damit Sie Ihren Garten im Sommer so richtig genießen können.

 

Kübelpflanzen richtig gießen im Sommer

Kübelpflanzen, die im Garten oder Balkon stehen, wie z.B.  Oleander, Engelstrompeten oder Margeriten brauchen im Sommer besonders viel Wasser. Gießen Sie, bis die Erde ganz durchfeuchtet ist. Am besten immer in der Früh gießen, damit das Wasser tagsüber abtrocknen kann. Wer abends gießt, macht die Blätter anfälliger für Pilzinfektionen. Am besten im Wurzelbereich wässern, und nicht direkt auf die Pflanzen.

Achten Sie auf Ihren Teich

Haben Sie einen Teich in Ihrem Garten? Die Sommerhitze kann zu einem verstärkten Algenwachstum  führen. Der Teich wird dann immer trüber. Achten Sie darauf, einen Teichfilter einzusetzen und Fadenalgen sowie welke Blätter herauszufischen. Ist der Wasserstand im Teich deutlich gesunken, so füllen Sie am besten Regenwasser nach, das Sie in einer Tonne gesammelt haben.

 

Sommerzeit ist Erdbeerzeit

Erdbeeren schmecken richtig lecker und gehören zum Sommer einfach dazu. Achten Sie darauf, die Erdbeeren in Ihrem Garten richtig zu pflanzen. Für eine reiche Ernte im darauffolgenden Jahr, empfehle ich die Pflanzen zwischen Juli und August zu setzen. Wichtig ist auch die optimale Pflanztiefe: Das Herz der Erdbeerpflanze muss dicht über dem Boden stehen.


Kampf gegen Schädlinge?

Wer fürchtet sie nicht, die gefräßigen kleinen Biester, die sich an den schönen Pflanzen im Garten sattfressen? Verzichten Sie dennoch lieber auf Chemie! Denn diese kann das natürliche Gleichgewicht zerstören. Machen Sie es sich einfach! In jedem Garten ist eine Reihe von Helfern, die für Sie die Arbeit erledigen können, zumindest teilweise. Marienkäfer und Schwebfliegen kümmern sich zum Beispiel um die Blattläuse, Igel oder Vögel um die Nacktschnecken. Es muss kein Kampf sein gegen Schädlinge. Lassen Sie die Arbeit von den tierischen Helferlein erledigen, die werden sich sicher freuen! Und wenn das nicht geht: verwenden Sie unbedingt biologisches Schneckenkorn und überhaupt nur biologische Pflanzenschutzmittel in Ihrem Hausgarten.

 

Ein Hoch auf die Bienen!

Sie werden immer rarer und ihr Honig immer wertvoller. Ohne die fleißigen Bienen könnten wir  auch keine Früchte ernten, denn die leisten ganz viel Bestäubungsarbeit! Schaffen Sie den Hummeln und Bienen in Ihrem Garten ein natürliches Lebensumfeld. Pflanzen Sie etwa Apfelbäume, Salbei und Sonnenblumen für die Bienen. Und im Spätsommer, wenn die meisten Blumen schon wieder verblüht sind, Sommerflieder und Kugeldistel. Damit sie genug Nahrung finden. Efeu blüht im Herbst und ist daher eine besondere Bienenweide, sehr robust und heimisch, zugleich dekorativ und an der Hauswand braucht er kaum Platz.

Vielfalt im Garten ist angesagt

Monotonie im Garten ist out, Vielfalt ist angesagt! Ein Mix an zahlreichen Pflanzen hält den Boden gesund und Schädlinge fern. Auch wenn wir Menschen es nicht hören – Pflanzen „kommunizieren“ miteinander. Sie tauschen sich über Wurzelausscheidungen und in die Luft abgegebene Duftstoffe untereinander aus. Das kann ihr Wachstum positiv, aber auch negativ beeinflussen. Gut zusammen passen etwa Karotten und Zwiebeln, Sellerie und Lauch, Salat und Schnittlauch oder Radieschen, Erdbeeren und Knoblauch. Schlechte Nachbarn sind Petersilie und Salat, Tomaten und Kartoffeln, Kohl und Zwiebel.

 

Zeit nehmen

Nicht nur im Frühling, auch im Sommer ist im Garten viel zu tun, das ist klar. Aber nehmen Sie sich auch Zeit, Ihre Grünoase zugenießen. Gerade jetzt tut sich jeden Tag so viel. Es wäre schade, wenn Sie nur die Arbeit und nicht das üppige Grün und die Blütenvielfalt  sehen.

Ich wünsche Ihnen viel Zeit zum Genießen und einen schönen Sommer!

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